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Dein Haus ist nicht sein Haus!

 

EXOTEN

Als APAN in Ódena ein Grundstück von 4,5 Hektar Grösse bekam, um ein Tierheim aufzubauen, war uns schon klar, dass es auch Platz für nicht gewöhnliche Haustiere geben muss: den sogenannten Exoten.

Das sind Tiere, von denen die meisten nicht in Adoption gegeben werden können und die fast alle ilegal nach Katalonien eingeführt wurden. Die Makaken die wir im Heim haben, sind dafür ein gutes Beispiel. Die Wilderer müssen die ganze Familie töten um an das jüngste Mitglied zu gelangen. Die Makaken haben ihren Ursprung in Nordafrika. Viele von diesen kleinen Geschöpfen werden in Koffern oder Jackentaschen versteckt über die Grenze oder am Flughafen durch die Kontrollen geschleust. Viele überleben diese Torturen nicht. Immer Wieder nimmt die Polizei Personen fest, die mit allem möglichen Handel betreiben: Waffen, Drogen und exotischen Tieren…

Die Mehrzahhl der Tiere die zu APAN gebracht werden, von denen viele von der Generalitat konfisziert wurden und vorübergehend in unserem Heim untergebracht werden, sind in einem jämmerlichem Zustand. Viele von ihnen haben jahrelang in Käfigen dahinvegetiert, so wie im Fall von Xita, 23 Jahre Lang. Andere waren angekettet und wurden sowohl physisch als auch psychisch misshandelt. In APAN versuchen wir die Tiere zu rehabilitieren, weshalb sie eine längere Zeit bei uns bleiben sollten, während ein definitives zu Hause für sie gesucht wird.

Im Fall der Makaken, gibt es in Holland eine Insel, auf der sie zusammen mit anderen Primaten, welche aus ganz Europa dort zusammenkommen, in kontollierter Freiheit leben können. Diese Tiere könnten in ihrem ursprünglichen Lebens raum nicht mehr überleben.

Leider können sich alte Tiere auf dieser Insel nicht mehr anpassen, weshalb sie bei uns bleiben müssen.

Aus dem Handel mit exotischen Tieren und den Zirkussen, die Wildtiere vorführen, stammen eine Vielzahl von Tierarten, die durch die Art wie sie behandelt und gehalten wurden, für den Markt “unbrauchbar” geworden sind. Diese Exemplare werden zu einem wahren Problem, wenn sie ausgesetzt oder von den Behörden beschlagnahmt werden, Da es keine Einrichtungen gibt, die sich dieser Tiere annehmen könnten.

Generell versuchen die lokalen Autoritäten diese Exotern in Zoos unterzubringen, jedoch sind Tiere, die ohne veterinärische Kontrolle eingeführt wurden eine echte Gefahr für die Zootiere. Ausserdem brauchen diese Tiere Gehege, d.h. Platz und verursachen Kosten, die man für gefährdete oder interesantere Tiere verwenden könnte. All diese Überlegungen führen dazu, dass es immer schwieriger wird die Zoos zur Mitarbeit zu überreden.

Selbstverständlich ist APAN generell dagegen, dass Tiere in Zoos gehalten oder in Zirkussen vorgeführt werden. Ihr Platz ist im Dschungel oder der Savanne, nicht in einem Käfig in dem sie Lebenslang eingepfercht werden. Für viele ist dieses Leben eher kurz, da sie durch die artfremde Haltung aus Traurigkeit oder geistiger Verwirrung vorzeitig sterben.

BITTE VERMEIDEN SIE ZIRKUSSE MIT TIEREN ODER ZOOLOGISCHE GÄRTEN ZU BESUCHEN!!

 

Das ist die einzige Methode um diese Tierquälerei zu beenden, die nur dazu dient die Menschen zu unterhalten.

RÜCKGABE DER TIERE

Für uns ist es besonders schwer, wenn uns das Gesetz verpflichtet ein beschlagnahmtes Wildtier an seinen “Besitzer” zurückzugeben. Zwar nicht oft, aber manchmal kommt es vor, dass Dokumente auftauchen, die eine legale Herkunft des beschlagnahmten Tieres nachweisen.

Legal oder ilegal: grundsätzlich sind wir dagegen, dass Wildtiere als Haustiere gehalten oder in Zirkussen vorgeführt werden.

Dass ein Tier aus legaler Herkunft stammt, garantiert in keinem Fall seine artgerechte Haltung. Das einzige was diese sogenannte Legalität garantiert, ist eine lebenslange Gefangenschaft für dieses Tier.

Eines dieser Fälle war ein Exemplar aus dem Amazonasgebiet, welches im August 2007 beschlagnahmt wurde.

Dieses Tier sollte nach seiner Erholung in APAN an ein Heim für tropische Vögel in Deutschland gegeben werden. Jedoch wurden Dokumente vorgelegt, die die legale Herkunft nachwiesen und so musste das Tier an seinen “Besitzer” zurückgegeben werden.

Dieses arme Tier wird für den Rest seines Lebens in einem Käfig in einem Wohnzimmer oder einer Küche zubringen.

Wahrscheinlich wird er in kurzer Zeit seine Besitzer damit erfreuen ein para dumme Worte nachzuplappern oder sich kopfüber in seinen engen Käfig zu hängen bis es dem “Besitzer” langweilig und der Vogel in der Ecke verschwinden wird.

Wir werden uns daran erinnern, wie er an Regentagen, statt im geheizten Häuschen zu hocken, im Regen mit aller Kraft die FLügel schwang und dazu lauthals sein ganzes Repertoir an natürlichen und dazugelernten Tönen von sich gab.

 

CASOS

CASOS

SPENDEN

 

Wenn du für unsere Exoten spenden oder eine Patenschaft übernehmen möchtest, kannst du eine Überweisung auf folgendes Konto tätigen:

BANC SABADELL
Oficina: Igualada
IBAN: ES 37 0081 0365 2100 0105 3209
SWIFT: BSAB ES BB

Grund: “Exoticos” oder der Name des Paten-Tieres.

Falls einer unserer Exoten an ein dafür spezialisiertes Zentrum übergeben würde, wäre das leicht zu erkennen, da dan am Ende der Beschreibung z.B stehen würde: In Holland akzeptiert.

In diesem Falle würden wir dich bitten die Patenschaft für ein anderes Tier zu übernehmen. Unsere Arbeit, Tiere zu retten, muss weitergehen.

 

 

PATENSCHAFTEN

Falls du Mitglied bei uns werden möchtest, fülle das folgende Formular aus. (Den mitgliederbeitrag bestimmst du)

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