Die Gemeinschaft - Geschichten
Unser gemeinsame Zeit mit Muriel begann so turbulent!
Einen Monat ist jetzt her, seit unser gemeinsame Zeit mit Muriel (jetzt Meggy) so turbulent begann, weil sie es schaffte uns gleich in den ersten Tagen auszureißen. sie es schaffte uns gleich in den ersten Tagen auszureißen.konnten wir Muriel wieder in unsere Arme schließen. Leider war sie verletzt und musste operiert werden, aber inzwischen sind Ihre Verletzungen fast ganz verheilt. Muriel hat sich seitdem so gut entwickelt, dass wir es manchmal gar nicht fassen können. Jeden Tag wird sie mutiger, lockerer und fröhlicher. Ihre anfänglichen Unsicherheiten in allen möglichen Situationen (durch Türen gehen, ungewohnte Geräusche im Haus, Fahrradfahrer und Jogger, laute Autos und LKW, fremde Besucher) sind fast ganz verschwunden. Sie ist ein kleiner Fersenhund, wo wir sind ist sie auch. Längst hat sie hier alle Herzen im Sturm erobert und dazu ihren Platz auf dem Sofa ;-) (das Körbchen ist doof – lieber mittendrin statt nur dabei!). Nachdem wir anfänglich ständig für sie da waren (die erste Woche nach der OP hat immer jemand aus der Familie die Nacht mit ihr auf dem Sofa verbracht), musste sie in kleinen Schritten lernen, dass es OK ist, auch mal allein im Haus zu sein. Auch hier hat sie Ihre Unsicherheit verloren. Inzwischen haben wir die erste Arbeitswoche hinter uns und Muriel wartet geduldig und super brav bis ab Mittag die Familie nach und nach wieder eintrudelt. Von den Jungs hat sie den Spitznamen „Schlapp-Schlapp“ bekommen, weil zur Begrüßung erstmal alle gründlich von ihr abgeleckt werden. Die Hühner, die Katze und die Tauben findet sie interessant, den Hasen und das Meerschweinchen findet sie SEHR INTERESSANT (wir denken, dass wir da gut aufpassen müssen ;-). Am meisten genießt sie die Spaziergänge in der Feldmarkt und die anschließende, albernde Spielrunde mit Herrchen. In dieser Woche hat sie die ersten Spaziergänge sogar teilweise schon ganz ohne Schleppleine mit Bravur gemeistert (das klappt mit Herrchen am besten!). Muriel mit so viel Freude laufen zu sehen, die Nase und die Ohren immer im Dreck aber aufmerksam darauf bedacht den Anschluss nicht zu verlieren, lässt unsere Herzen höher schlagen. Da macht es auch nichts, wenn Hund und Zweibeiner hinterher aussehen wie Wildschweine weil es die ganze Zeit geregnet hat! Jetzt wo ich dies schreibe, staune ich schon wieder, wie Muriel sich in so kurzer Zeit entwickelt hat! Sie ist der Hund, den wir uns erträumt haben: ein liebenswertes Familienmitglied, super lieb und herzerfrischend anhänglich ohne zu kleben. Und weil sie soooo gern Auto fährt (erstaunlich!) haben wir für Juni einen Urlaub mit ihr gebucht. Natürlich im Süden, wie es sich für einen spanischen Hund gehört.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken und hoffen, dass sie noch sehr viele Menschen (und Hunde) so glücklich machen werden wie uns.

Ganz liebe Grüße von unserer Schlappohrprinzessin Muriel
und von Familie Meyer aus Hannover